Institut für Ökonomie

BFH-Institut für Ökonomie

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Ausführliche Aufgabenbeschreibung des Institutes für Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft im Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei Aufgabenbeschreibung (PDF)
zum Fachgebiet Forstpolitik Forstpolitik
zum Fachgebiet Holzmarktforschung Holzmarktforschung
zum Fachgebiet Betriebswirtschaft Betriebswirtschaft
Professur für Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft Professur für Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft
Veröffentlichungen aus dem Institut Veröffentlichungen
Forschungsprojekte des Instituts Forschung

Seit dem 1. Januar 2008 ist das Institut unter dem Namen "Institut für Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft" eines der 15 Institute des neu gegründeten Johann Heinrich von Thünen-Instituts, Bundesforschungsinstitut Ländliche Räume, Wald und Fischerei (vTI)


Die Einbindung nationaler Märkte für Rohholz und Produkte aus Holz in die internationalen Märkte - die Globalisierung - geht weiter voran. Neue Impulse erfährt dieser Prozess der Intensivierung der internationalen Arbeitsteilung durch die Transformation der Wirtschaft mittel- und osteuropäischer Länder (MOE-Länder) und durch deren Annäherung an die EU. Bei der Produktion, Verwertung und Verwendung von Holz rücken zudem Gesundheits- und Umweltaspekte immer mehr in den Vordergrund. Aus diesen Entwicklungen und auch aus der Reform der Agrarpolitik, durch die neue Akzente für die Flächennutzung und die ländliche Entwicklung gesetzt werden, ergibt sich für das Ressort ein steigender Bedarf an wissenschaftlich erarbeiteten Entscheidungshilfen zu ökonomischen, wirtschafts- und sozialpolitischen Fragen in den Bereichen Forst- und Holzwirtschaft.

Die zum Teil ungünstigen Strukturen der deutschen Forst- und Holzwirtschaft, die schwierige wirtschaftliche Lage der Forstbetriebe, eine hohe Regulierungsdichte und Strukturschwächen in manchen Bereichen der deutschen Holzwirtschaft erfordern eine eingehende Analyse der wirtschaftlichen Entwicklungsprozesse. Vor dem Hintergrund zahlreicher internationaler Kooperationsbestrebungen ist die Politik zunehmend auf solche Analyseergebnisse angewiesen.

Das Institut befasst sich mit den wachsenden gesellschaftlichen Anforderungen an den Wald, dem wirtschaftlichen Stellenwert der Forst- und Holzwirtschaft insbesondere in ländlichen Gebieten, der wirtschaftlichen Entwicklung der Forst- und Holzwirtschaft sowie internationalen Verflechtungen über die Holzmärkte.




Fachgebiete des BFH-Instituts für Ökonomie

In dem Fachgebiet Forstpolitik werden forstwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Strukturentwicklungen verfolgt und analysiert, und hierauf aufbauend forstpolitischer Handlungsbedarf aufgezeigt sowie Wirkungsanalysen forstpolitischer Maßnahmen durchgeführt. Außerdem werden methodische Ansätze entwickelt und getestet, durch die die vielfältigen Leistungen des Waldes umfassend bewertet werden können.




In der Holzmarktforschung wird die Entwicklung von Angebot und Nachfrage auf den Rohholzmärkten und den Märkten für Produkte aus Holz kontinuierlich beobachtet und analysiert. Es werden die Haupteinflussaktoren der Marktentwicklung offengelegt, Strukturverschiebungen analysiert, Entwicklungstendenzen aufgezeigt und Prognosen der inländischen Holzversorgung und des Holzverbrauches erarbeitet.




In dem Fachgebiet Betriebswirtschaft werden die Produktionsbedingungen und -abläufe in den Betrieben der Forstwirtschaft untersucht, die Entwicklung der Ertragslage der Forstbetriebe analysiert. Anhand von Betriebsanalysen und Modellstudien werden Handlungsalternativen und forstpolitische Maßnahmen auf ihre wirtschaftlichen Auswirkungen hin untersucht.




Professur für Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Im Lehrbereich werden Kenntnisse über Strukturen, Entwicklungen und politische Rahmenbedingungen der Forst- und Holzwirtschaft und die Anwendung von Methoden für Holzmarktanalysen vermittelt. Dies erfolgt durch die Darstellung des Holzmarktes aus deskriptiver, analytischer, verkaufstechnischer und absatzpolitischer Sicht.

Im Forschungsbereich liegt ein Schwerpunkt auf der Erklärung von Strukturen und Entwicklungen des Holzmarktes. Verschiedene Befragungen analysieren Aspekte des Marketing aus vertriebs- und kommunikationspolitischer Sicht.

Darüber hinaus beschäftigt sich der Arbeitsbereich mit der Erforschung der Voraussetzung der Marktfähigkeit von Umwelt- und Erholungsleistungen des Waldes. In dem Zusammenhang werden theoretische Grundlagen zur Marktfähigkeit heterogener Güter in dynamischen Märkten und in ihren institutionellen Abhängigkeiten erarbeitet.




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31.12.2007
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