Institut für Holzbiologie und Holzschutz


Institut für Holzbiologie und Holzschutz

Leuschnerstr. 91, 21031 Hamburg
Postfach 800209, 21002 Hamburg
Tel.   (040) 73962-401
FAX  (040) 73962-499
zum Fachgebiet Holzbildung
zum Fachgebiet Holzstruktur und -eigenschaften
zum Fachgebiet Holzschäden
zum Fachgebiet Holzschutz
Verbraucherleitfaden Holzschutzmittel, Holzsammlung, IRG mehr.....
Veröffentlichungen aus dem Institut Veröffentlichungen
Forschungsprojekte des Instituts Forschung

Seit dem 1. Januar 2008 bildet das "Institut für Holzbiologie und Holzschutz" zusammen mit dem "Institut für Holzchemie und chemische Technologie des Holzes" und dem "Institut für Holzphysik und mechanische Technologie des Holzes" das "Institut für Holztechnologie und Holzbiologie" des neu gegründeten Johann Heinrich von Thünen-Instituts, Bundesforschungsinstitut Ländliche Räume, Wald und Fischerei (vTI).


Das Institut führt Forschung zur Bildung und Verwendung von Holz und Rinde, zum Holzabbau durch Schadorganismen, zum Schutz von Holz zur Verlängerung seiner Nutzungsdauer sowie zur Endverwertung von Gebrauchtholz durch. Die Erkenntnisse tragen zur Verbesserung der Ressourceneffizienz des nachwachsenden Rohstoffes Holz bei. Die Arbeitsschwerpunkte sind:

Gemeinsam mit anderen europäischen Holzforschungsinstituten ist das Institut - vertreten durch die BFH - Mitglied in InnovaWood, dem Zusammenschluss der europäischen Netzwerke (Eurofortech, Eurifi, Euroligna und Eurowood) im Bereich der Forst- und Holzkette.




Fachgebiete

Im Fachgebiet Holzbildung werden die Holzbildung unter natürlichen und anthropogenen Bedingungen und die damit einhergehenden Abläufe von Verfärbung und Verkernung des Holzes sowie Auswirkungen von Waldschäden und Baumverwundungen untersucht.
Dendrochronologische Verfahren zeigen Einflüsse von Klima und Umweltbelastungen auf Holzbildung und -eigenschaften auf und ermöglichen die jahresgenaue Altersbestimmung von kulturhistorischem Holz




Im Fachgebiet Holzstruktur und -eigenschaften erfolgen Untersuchungen sowohl zur Holzartenbestimmung als auch im Hinblick auf strukturbedingte Eigenschaften sowie Verwendungsmöglichkeiten, wobei auch Rinde, Holzwerkstoffe, Palmen und Bambus Berücksichtigung finden. Das Fachgebiet beinhaltet eine der umfangreichsten wissenschaftlichen Holzsammlungen (Xylothek) Europas.



Im Fachgebiet Holzschäden erfolgen Untersuchungen über Lebensbedingungen und Wirkungen von Pilzen, Bakterien und tierischen Holzschädlingen sowie über die natürliche Resistenz von Holz und Holzwerkstoffen gegen Schadorganismen.



Das Fachgebiet Holzschutz befaßt sich mit der Wirksamkeit von Schutzmitteln und Verfahren zum Erhalt der Holzqualität und in besonderer Weise mit Fragen einer möglichen Umweltbelastung durch Holzschutzmaßnahmen sowie der Entsorgung von Gebrauchtholz.


Die International Research Group on Wood Preservation (IRG/WP) ist das bedeutendste internationale Organ für die Holzschutzforschung mit derzeit etwa 400 Mitgliedern aus 64 Ländern, deren jährliche Veranstaltungen mit Vorträgen und Sitzungen von Arbeitsgruppen stets gut besucht sind. Zudem werden die Tagungen für Treffen verschiedener Institutionen wie EG-Arbeitsgruppen, Sitzungen des CEN/TC 38 und OECD genutzt. Sie bieten ferner die Möglichkeit, Forschungsergebnisse von internationaler Wichtigkeit, insbesondere auf dem Gebiet des Umweltschutzes, zu diskutieren und neue Erkenntnisse für Normungsvorhaben, für die Anwendung von Holzschutzmitteln und über Holzschutzverfahren in die europäischen Bestrebungen einzubringen. Kennzeichnend für die Bedeutung der Tagungen ist auch die traditionell hohe Industriebeteiligung, die einen raschen Transfer aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis gewährleistet.
Dem Holzschutz in Deutschland wird international große Bedeutung beigemessen. Dies gilt insbesondere in Fragen des Umweltschutzes, der in Deutschland einen hohen Stellenwert besitzt. Hierzu tragen die wissenschaftlichen Arbeiten der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft und die seit Jahren kontinuierliche Mitwirkung in Arbeitsgruppen bei. 



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31.12.2007
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